Zwinger Dresden Dresden

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Der Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann und Bildhauer Balthasar Permoser haben für Sachsens Kurfürst August den Starken ein weltberühmtes Kunstwerk barocker Architektur geschaffem: den Dresdner Zwinger - ursprünglich aus Holz als Festplatz für die Hofgesellschaft errichtet. 1790 erhielt Pöppelmann den Auftrag, am Wall eine Orangerie zu errichten. Aus Anlass der Vermählung des Kurprinzen fehlte jedoch ein geeigneter "Spielplatz", so dass August der Starke beschloss, die ursprüngliche Dreiergruppe der Orangeriebauten an der Stadtseite zu wiederholen. Für große höfische Feste und Spiele sollte der Zwinger fortan dienen. Nach dem schwärzesten Tag in Dresdens Geschichte, im Februar 1945, schien der Zwinger verloren. Doch man wagte den mühsamen Wiederaufbau, der anhand von Fotografien hervorragend gelang. Betreten Sie die Anlage durch das Kronentor, das mit seiner charakteristischen Silhoutte zu einem Wahrzeichen Dresdens geworden ist. Steigen Sie hinab in das versteckte Nymphenbad mit Wasserspielen oder besichtigen Sie das Glockenspiel mit 40 Glocken aus Meißner Porzellan. Die Sammlung im Porzellanpavillon gehört zu den bedeutensten und umfangreichsten der Welt. Der Mathematisch-Physikalische Salon zeigt eine der ältesten naturwissenschaftlich-technischen Sammlungen von Weltrang. Geschlossen wurde der ursprünglich zur Elbe offene Zwinger von Gottfried Semper durch die Gemäldegalerie, die heute die weltberühmte Sammlung "Alte Meister" beherbergt - eine der bedeutendsten Kunstsammlungen überhaupt - mit Werken von Dürer, Holbein, Cranach, Raffael, Tizian und anderen. Auch die Rüstkammer im zweiten Flügel der Sempergalerie ist sehenswert. Sie umfasst eine Sammlung kostbarer Harnische, Blank- und Feuerwaffen. Zu den bekanntesten der insgesamt 15.000 Exponate zählen das Kurschwert Friedrich des Streitbaren und das Krönungsornat August des Starken. Zur Geschichte: 1709 -August der Starke beauftragt M.D.Pöppelmann mit dem Bau der Orangerie 1710 - 1712 -Bau der Bogengalerien 1711 -erste Erweiterung des Projekts mit Gartenanlage, Baubeginn des Nymphenbades 1712 - 1716 -Mathematischer und Französischer Pavillon entstehen, Innenausstattung erfolgt später 1714 - 1718 -Kronentor mit Langgalerien, Bildhauerarbeiten von B. Permoser 1716 - 1719 -Rohbau des Wallpavillons 1718/ 19 -Südliche Pavillonbauten, hölzerner Interimsbau an der Elbseite 1719 -Einweihung des Zwingers 1723 - 1728 -Fertigstellung der Zwingerbauten, Verwendung als Sammlungs- und Bibliotheksgebäude 1759/ 60 -Schäden im Siebenjährigen Krieg, Zwinger ist Magazin 1783 - 1795 -Erste Restautrierung durch J.D. Schade 1806 - 1813 -Schäden in den Napoleonschen Kriegen, Zuschüttung des Zwingergrabens (Entfestigung der Stadt) 1820 - 1830 -Zwingerteich und Garten im Zwingerhof mit Wasserbecken (C. A. Terschek) angelegt 1847 - 1855 -Abschluss der Elbseite durch das Galeriegebäude von G. Semper, plastischer Schmuck von E. Rietschel 1849 -Zerstörungen an den südlichen Pavillonbauten 1852 - 1863 -Wiederaufbau und Restaurierung unter K. M. Haenel 1880 - 1898 -Restaurierung mit Eingriffen in die Bausubstanz 1924 - 1936 -Mit der Gründung der Zwingerbauhütte unter Leitung von H. Ermisch erfolgt die gründliche Sicherung und umfassende Restaurierung 1945 -Totale Zerstörung durch Bombardierung Dresdens 1945 - 1963 -Wiederaufbau unter Leitung von H. Ermisch 1952 -Wiedereröffnung des ersten Ausstellungsraumes 1985 -Beginn der Gesamtsanierung 1991 -Wiedergründung der Zwingerbauhütte

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